Maus Nr. 1 und was davon übrigblieb … (nix für Zartbesaitete)

Der Mediziner an sich ist neugierig, ein kleines bischen pervers und gruselt sich vor nix (außer er kommt selber unters Messer). Vor einem Jahr bat mich eine Freundin (angehende Tiermedizinerin), ob ich (MTLA mit Hang zur Chirurgie) nicht mal eine Maus, die der Bootsie so anschleppt, verbuddeln könnte, weil sie gerne eine Mäuseskelett für ihre Studien hätte. Tja, ein stattlicher Mäusemann war schnell gefangen und verbuddelt …

Maus Nr. 1

Vielleicht habe ich zu lange gewartet oder aber Mäuseknochen sind sooo klein, dass einfach nicht viel davon übrig bleibt. Der Schädel war schnell gefunden, ein paar Rippen und ein Oberschenkelknochen auch. Allerdings weigerte sich meine Kamera, die kleinen Knochen zu knipsen (auch nicht mit Nahlinse). Aber der Schädel ist ganz hübsch …

Alle, die sich gruseln, sollten die Bilder nicht größer klicken!

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Dieser Eintrag wurde von Bine veröffentlicht.

6 Kommentare zu “Maus Nr. 1 und was davon übrigblieb … (nix für Zartbesaitete)

  1. Hi Bine
    In diesen Krimiserien kochen sie die Leichen immer bis das Fleisch von den Knochen fällt, wenn sie die Knochen sauber bekommen wollen. Finde ich ja eklig, wäre aber bestimmt die beste Möglichkeit hin schönes Mäuseskelett zu bekommen.

    • Igitt … ne das mache ich nicht. Ich habe die „Meiersche“ Buddelmethode genommen. Maus in Dose, Dose so zukleben, dass Ameise rein und raus kann und Dose dann in Nähe des Ameisenhaufens legen. Hat noch einen positiven Nebeneffekt … die Ameisen bleiben dem eigenen Haus fern. Als nächstes werde ich mich an Vogel versuchen. Ich hoffe Bootsie schleppt was großes an … 😀

  2. Huhu Bine,

    der eine nennts pervers, der andere Interesse an Strukturen & Funktionen – ohne das wiederum man ja nix „reparieren“ kann. 🙂 Och, und bestimmt gruselt sich doch jeder vor irgendetwas… bestimmt auch so ein Mediziner. Aber vielleicht gar nicht mal so vor der eigenen Operation, höchstens vor einem mäßig begabten Kollegen. *g*

    In puncto Knochen „entfleischen“ sollen auch Speckkäfer gute Dienste verrichten (bloß woher nehmen?). Und zum „appetitlicheren“ Gestalten der Knochen könnte man diese noch bleichen, z.B. mit Wasserstoffperoxid; danach sind sie schön hell und garantiert sauber.

    Vogelskelett klingt interessant, könnte aber noch heikler sein wegen den noch filigraneren Strukturen. Habe zwischenzeitlich ein komplettes Papageienskelett (unmontiert) auftreiben können. Also wenn Du mal zum Basteln vorbeikommen magst … aber Lust auf noch kleineres Geflügel macht das Knochenpuzzle nicht unbedingt. 😉

    Grinsegruß

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